bild
Home Zur Person Therapie Coaching Schamanismus Theater Schreiben Service About 
Theaterstücke
-Weibsteufel
-Kindertragödie
-Monolog am Rand der Finsternis - Muttertag
-Ordnung muss sein




:. Monolog am Rand der Finsternis - Muttertag

Regie: Herbert Riha
Autor: Alois P. Gerber
Musik: Ferdinand Köck
Darsteller:
Er: Alois P. Gerber
Chimären: Roswitha Matt, Margith Waltner, Elmar Neuner,

Premiere: 23./24. Mai 2003 Radstadt / Salzburg

Zum Stück:

Vor langer Zeit, als die Menschen Phantasie und Muße hatten, Geschichten zu erzählen, da war die Welt noch voller Geheimnisse und in der Dunkelheit der Nacht tauchten regelmäßig Gespenster auf.
Inzwischen haben es die modernen Naturwissenschaften und ihr getreuer, willfähriger Helfer - die Technik - geschafft, die Gespenster und das Geheimnisvolle aus unserer Welt fast vollständig zu vertreiben.
Das letzte Reservat, in das sich die Gespenster auf ihrer Flucht vor dem gnadenlosen Zugriff des Verstandes zurückgezogen haben, ist das Innere des Menschen. Dort hausen sie nun und verteidigen mit Zähnen und Klauen ihren letzten, verbliebenen Lebensraum.
Die Gespenster der Verzweiflung, der Angst, der quälenden Selbstvorwürfe und nie aufhörenden Schuldzuweisungen bestimmen unser Leben weitaus mehr, als wir aufgeklärte Menschen des 21. Jahrhunderts es wahr haben wollen.

"Muttertag" ist eine psychologische Gespenstergeschichte. Sie erzählt von einem Mann, über den die Nacht bei Tag hereingebrochen ist, und den die Gespenster seiner Kindheit und der Vergangenheit gnadenlos vor sich her jagen.

Oft kommt uns Außenstehenden das Verhalten eines Menschen befremdend und bedrohlich vor. Wenn wir für Augenblicke sehen können, welche Bilder und Fratzen in seinem Inneren wüten, dann kann so etwas wie Verständnis und Mitgefühl einkehren für unseren Mitmenschen und für die Kräfte der Seele, die in jedem von uns wirken.



Bildergalerie (2):
Muttertag 01Muttertag 02
L33TWork © 2017